Konstruktion und Entwicklung
von Membranmodulen
Wir konstruieren, entwickeln und bauen Module für Sonderanwendungen.
In der druckgetriebenen Membrantechnik ist das Modul weit mehr als nur eine Verpackung. Es ist die funktionelle Einheit, die die hauchdünne, empfindliche Membran technologisch nutzbar macht.
Ohne ein Modul wäre die Membran wie nicht nutzbar. Erst die Integration in ein Modul ermöglicht es das Potential und die Eigenschaften der Membran umfänglich in der Anwendung zu verwenden.

Hier sind die entscheidenden Bedeutungen im Detail:
01
Mechanische Stütze
und Schutz
Membranen sind oft extrem dünn (im Nanometerbereich), um einen hohen Durchfluss zu ermöglichen. Das Modul bietet die notwendige mechanische Stabilität, damit die Membran dem hohen Betriebsdruck (bei der Umkehrosmose bis zu 80 bar oder mehr) standhält, ohne zu reißen.
02
Maximierung der Packungsdichte
Die Effizienz einer Anlage hängt davon ab, wie viel Membranfläche man auf kleinstem Raum unterbringen kann.Das Modul sorgt dafür, dass trotz dieser Dichte jede Stelle der Membran gleichmäßig vom Wasser erreicht wird.
03
Strömungsführung und
Fouling-Kontrolle
Das Modul leitet das Feed gezielt über die Membranobefläche. Eine gute Strömungsführung ist essenziell, um zwei Probleme zu minimieren:
- Konzentrationspolarisation
- Fouling/Scaling
04
Trennung der Stoffströme
Das Modul fungiert als physikalische Schnittstelle, die drei Ströme strikt voneinander trennt:
- Feed: Das eintretende, unbehandelte Medium.
- Permeat: Das gereinigte Medium, das die Membran passiert hat.
- Retentat: Das Konzentrat, das die zurückgehaltenen Stoffe abtransportiert.
Zusammenfassend: Das Modul bestimmt maßgeblich die Energieeffizienz, die Lebensdauer der Membran und die Betriebskosten der gesamten Anlage. Es ist die Brücke zwischen der Materialwissenschaft (der Membran) und dem Ingenieurwesen (der Anlage).
